Donnerstag, 8. Dezember 2016

Ich mag das @YouTube-Video:

Das Wundervolle an Twitter ist, dass man seinen Account reichhaltig verknüpfen kann. Je nachdem, wo man noch im Social-Media-Bereich so abhängt, ist Twitter mit dabei. Wenn man dann irgendwo anders aktiv wird, petzt das Twitter auch gleich den Followern. Ob man das wirklich will, soll jeder für sich entscheiden.

Ich habe jedenfalls meinem Youtube-Account die Beziehung zu Twitter untersagt. Schließlich bin ich hier immer noch der Herr im Social-Media-Haus. Dabei geht es ja nicht einmal um die Beziehung zwischen den beiden. Es geht um mich.

Ich verteile auf Youtube einfach zu viele Daumen. Also dieser Daumen hoch ist oft nicht ernsthaft gemeint. Ich verwende ihn inflationär oder weil der Verfasser vom Video eine Internetbekanntschaft ist. Im Suff ist der Daumen hoch auf Youtube dann nur noch so viel wert, wie 1.000 Mark zu Weimarer-Geld-in-Waschkörbe-transportier-Zeiten (wo Diebe dann nur die Waschkörbe geklaut haben und das Geld vorher auskippten).

Wenn dann jedes Mal Ich mag das @YouTube-Video: auf Twitter auftauchen würde, lesen die Leute ja gar nicht mehr den anderen Rotz, den ich so hinausschnäuze.



Freitag, 2. Dezember 2016

Erfahrene Blogger vs. Nıco

Vor etlichen Internetjahren, es war so Anfang 2016 …

Ach lassen wir mal diese blöden Spielereien bezüglich 1 Jahr im Kalender sind gleich Jahrzehnte in Internetzeit. Also noch mal von vorne.

Als ich mich vor ewigen Äonen mit dem Blogschreiben vertraut machte, hatte ich damals zum Einstieg in das Thema ein „Fachbuch“ aus der Stadtbibliothek geliehen. Darin wurde erläutert wie man am besten einen Blog-Beitrag aufbaut. Wie man sich eine Leserschaft (heute heißt das Community) aufbaut. Und wie man sich gegenüber anderen Blog-Kollegen und Kolleginnen verhält.

Manche der damaligen Grundsätze befolgen die Leute noch heute. Nun ja. Fast alle.

Wenn man z.B. bei Romy im Absolut Ehrlich-Blog einen Kommentar hinterlässt (selbst wenn der Off-Topic ist), erscheint kurz darauf auch ein Kommentar von ihr unter einem meiner Blog-Beiträge. Hinterlässt man hingegen einen Kommentar bei Nıco, meckert der nur rum wegen der Rechtschreibung und gibt nix zurück.

Was ich damit sagen will ist folgendes. Das Album Nightliner von Haiyti ist scheiße verfickt nochmal genial. Werde mal Miyu anhauen (ist Hamburger Deern wie Haiyti), ob sie Autogramm organisieren kann.

Montag, 28. November 2016

Der Drachenlord

Durch einen Tweet von HOOLI ‏@HooliNerd bin ich gestern bei einer Doku auf Youtube zum Thema Drachenlord gelandet. Hier die Doku.



An sich kenne ich den Drachenlord nicht bzw. folge ihm ohne Absicht. Er taucht halt ab und an bei YouNow auf, wenn andere User ihren Stream beenden. Denn YouNow wechselt dann automatisch zum nächsten Stream.

Meistens sitzt er rum. Raucht mal ne Kippe. Antwortet ab und an auf komische Fragen, welche ihm die User im Chat stellen. Und dazu hört er halt Musik. Manchmal singt er auch mit. Des Weiteren kenne ich ihn insofern von Twitter, wenn andere -denen ich folge- ihn in Tweets erwähnen. Laut Doku scheint es aber in seinem Heimatstädtchen so richtig abzugehen. Cybermobbing und Stalking vor Ort par excellence.

Dass er nun nicht zu den kognitiv stärksten Leuten auf dem Planeten zählt, merkt man ziemlich schnell, wenn man ihm mal eine Weile zuhört. Das Andere nun auf richtig fiese Weise ihren Alltagsfrust da ablassen oder es toll finden, ihn fertig zu machen. Deren Ding.

Das man auch mit negativer Berühmtheit Leute anziehen kann, ist ja schon seit den 90ern bekannt. Damals war es Benetton, die mit ihren Anzeigen für herbe Kritik gesorgt haben (ölverschmierte Enten, Kleidung mit Einschusslöchern und Blutflecken) und dadurch richtig bekannt wurden.


In ganz grober Abwandlung fährt Drachenlord (bewusst oder nicht) auf gleicher Schiene (bei Tanzverbot ist es ja auch so ähnlich). Aber schon interessant zu sehen, zu welchen Ergebnissen das „Sich darstellen“ im Social Media so führt.

Montag, 21. November 2016

Die Sache mit der Action

Irgendwie muss da doch was gehen.

Es muss sich was ändern in meinem Leben. 

Die Erde dreht sich. Die Jahre gehen ins Land. Und wenn ich auf mein bisheriges Lebenswerk schaue, sind da nur paar kicks aus Foren.

Nein! 

Es muss sich was ändern! 

So irgendwie politisch.

Wollte ja schon immer radikal werden.

Jedoch. Mit Glatze rumrennen ist doof (Nazi). Und andrerseits will ich meine Naturlocken aber auch nicht mit Farbe beschmieren (Punk). Waffenschein bekommt man hier in Deutschland nicht so leicht und Waffen vom Schwarzmarkt (Punk, Nazi) sind teuer. :<

Und dann noch die Sache mit der Mode. Als Nazi darfst du nur bestimmte Marken tragen. Und als Punk kosten die Stachel immer extra, wenn man z.B. Lederjacke kauft.

Auch muss man sich tierisch tätowieren oder/ und piercen lassen. Das ja auch nicht gerade preiswert für einen Menschen, der so mit 800 EUR im Monat klarkommen muss.

Fakt ist!

Aufbegehren lohnt nicht mehr. 

Ist finanziell viel zu teuer.

Daher renne ich weiterhin in meinem 0815-Hamsterrad und gebe mich der 9 to 5 – Welt hin. Auf das mich dann im Alter mein bisheriges Lebensdasein ankotzt und ich ein grantiger Senior werde.

Mittwoch, 16. November 2016

Das Senfmäßige vom Ei



Ein Mittagsgericht, das mich durch Kindergarten und Grundschule begleitet hat, war das Senf-Ei. Nun könnte man auch Senf-Eier schreiben, aber da ich immer nur ein hartgekochtes Ei in einer Senfsauce bekam (dazu reichen wir Salzkartoffeln), bleibe ich bei Senf-Ei.

Das Zubereiten ist an sich eine einfache Geschichte. Eier abkochen. Kartoffeln kochen. Aber dann. Die Senfsauce. Da ich ja zu Schülerzeiten als Küchenhelfer die Kohle für meine Fahrerlaubnis selber verdient habe, weiß ich zumindest noch grob, wie dort die Sauce angerührt wurde. Also Mehl anschwitzen ist der Anfang. Und Senf spielt auch eine Rolle. Leider habe ich im jugendlichen Leichtsinn nicht aufgepasst, daher sind dies die einzigen Anhaltspunkte, die mir noch einfallen. Aber egal.

Letztens war wieder Futtern bei Muttern und da haben meine Eltern unter anderem erzählt, dass sie die Woche mal wieder Senf-Ei hatten. Sauce aus Fertigpulver. Und soll ganz gut geschmeckt haben (da man halt Senf mit reinrühren kann). Im städtischen Supermarkt habe ich nun das hier gefunden …


… und werde es in der nächsten Woche mal testen. Übrigens fehlt da noch was. Also wer das Senf-Ei nur mit Salzkartoffeln muffelt ist ein Barbar. 

Dazu gehört als Beilage nämlich eingelegte Rote Beete (bevorzuge hier persönlich geriffelte Scheiben, statt gewürfelter Beete). Diese habe ich ebenfalls gleichzeitig mit dem Fertigsaucenpulver erworben.